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ÜBER MICH

​Ich bin eine Journalistin/Redaktorin und Künstlerin (geboren 1984 in Leuggern) mit schweizer- und wienerischen Wurzeln, lebe und arbeite in Balsthal und im bernischen Oberaargau. Im September 2013 habe ich sehr erfolgreich den Bachelor of Arts in Fine Arts an der HGK FHNW in Basel abgeschlossen und mich dann dafür entschieden, einen Master of Arts in Design anzuhängen. Am Institut für Integrative Gestaltung | Masterstudio realisierte ich gemeinsam mit anderen Künstlern und Designern verschiedenster Disziplinen interdisziplinäre Projekte. Im Juli 2015 erwarb ich mein Masterdiplom mit einer forschungsorientierten Master Thesis.

 

Seit meinem Abschluss arbeite ich als freischaffende Journalistin, Fotografin und Künstlerin. Da ich mich kunsttheoretisch weiterbilden wollte, studierte ich während eines Jahres Kunstgeschichte mit Ausstellungs- und Museumswesen an der Universität Bern. Der Fokus lag dabei auf moderner und zeitgenössischer Kunst, Museumskunde, sowie Architekturgeschichte. Seit Dezember 2018 doziere ich am Zentrum Bildung in Baden am HF Diplomlehrgang Fotogafie das Modul «Der Fotograf als Künstler». Es ist ein Privileg, wenn man Studierenden Wissen vermitteln und ihnen die Kunst näherbringend darf, durch den Diskurs der während des Unterrichts entsteht, ist das für beide Seiten eine lehrreiche Erfahrung.

Intuitiv oder mit ausführlichen Konzepten ist meine Arbeitsweise bei künstlerischen Projekten. Die Medien werden entsprechend dessen gewählt, was einer Idee am dienlichsten ist. Das kann klassisch Malerei, Zeichnung, Illustration oder Installation sein, aber auch inszenierte Fotografie, Audio, Text, Performance oder Video. Bevorzugt agiere ich an der Schnittstelle verschiedener Ausdrucksformen und Disziplinen, denn ich finde es spannend diverse Bereiche zu erforschen sowie sie für meine Zwecke zu nutzen. Die Themen der künstlerischen Äusserung sind entsprechend den Medien breit gefächert. Architektur, Design, Naturwissenschaft, Neurowissenschaft, Psychologie, Philosophie, Fragen der Ästhetik, Geschichte, Politik oder elementare Fragen des Menschen und Strukturen innerhalb der Gesellschaft stehen hierbei im Fokus. Den praktischen Arbeiten gehen oft intensive Recherchen voraus, welche kombiniert mit eigenen Gedanken in Konzepten formuliert werden. Alle Bereiche fliessen auf die eine oder andere Weise in meine Arbeiten ein und inspirieren mich. Ein für mich ebenfalls zentrales Thema ist der Umgang mit dem eigenen Körper sowie dessen Abbildung in verschiedenen Medien. Das Tangieren von Grenzen und das Aufmerksam machen auf gesellschaftliche Tabus steht hierbei im Fokus.

Für meine erste Masterarbeit widmete ich mich der Forschung in den Bereichen Kunst, Neuro- und Bildwissenschaft. motio - emotionale und kognitive Wahrnehmung von Bildern beschäftigt sich mit der Neugestaltung eines Bildkataloges für neurowissenschaftliche Studien. Das Institut of Cognitive Neuro Science der Medizinischen Fakultät der Universität Basel war hierbei mein Kooperationspartner und Kunde. In Regem Austausch und enger Zusammenarbeit wurde der in sämtlichen Studien genutzte IAPS-Bilderkatalog erneuert und neue Standards erarbeitet. Bei einem ersten Schritt habe ich über 1000 Fotografien erstellt, die im Anschluss evaluiert und weiter verfeinert worden sind. Ergänzend dazu entstanden Bilder mit künstlerischem Anspruch, die ich unter dem Begriff «Performative Fotografie» zusammenfasse. Diese etwas komplexeren und inszenierten Sujets mit eher archaischen Themen untersuchten die Wissenschaftler dann ebenfalls mit empirischen Methoden. Ich erhoffte mir dadurch neue Kenntnisse in Bezug auf Bildwirkung und Ästhetik, aber auch formale Kriterien analysierte ich und untersuchte in wie fern die Emotion einen Einfluss auf die Erinnerungsfähigkeit hat.

Bei meiner Tätigkeit als Journalistin/Redaktorin konzentriere ich mich momentan besonders auf den Lokaljournalismus. Denn hier hat man noch die Möglichkeit auf Menschen und ihre Geschichten einzugehen, intensiv zu recherchieren, eigene Themen vorzuschlagen und Akzente zu setzen. Die Arbeit für ein Medium dieser Art ermöglicht es mir auch die Fotografie und das Schreiben gleichermassen zu praktizieren. Spannend ist hierbei auch die Vielfältigkeit der Anlässe und Veranstaltungen an denen man teilnehmen und über die man berichten kann. Das persönliche Netzwerk vergrössert sich laufend und man begegnet faszinierenden Persönlichkeiten. 

 

Auf den kommenden Seiten werde ich Ihnen meine praktische Auseinandersetzung im gestalterischen Kontext aufzeigen und anhand von ausgewählten Arbeiten, mein vielfältiges künstlerisches Schaffen illustrieren.

 

Liste der Ausstellungen an denen ich bisher teilnehmen durfte

Fotograf: Daniel Hausmann, Berlin