Kunst am Schlossberg/Melchnau BE

Gruppenausstellung mit 25 Kunstschaffenden vom 12. Mai - 5. August 2018

Ortsspezifische Arbeit, «ars gratia artis -  eine Hommage an das Kunsthandwerk», 35 Platten à 25 x 25 cm aus Feinbeton beim ehemaligen Eingang der Burg Langenstein. 

Vor über 700 Jahren waren die Zisterzienser-Mönche von St.Urban virtuos im Zieglerhandwerk. Sie versahen ihre Backsteine mit eingestempelten Motiven, welche im «Reiner Musterbuch» gesammelt wurden. Dies Methode war für sie vermutlich ein Ersatz, für das Bilderverbot des Ordens. Für die Darstellung von Tieren und Fabelwesen wurden sie vom «Physiologus» inspiriert. Darin sind Tiere, Pflanzen und Steine abgebildet, beschrieben sowie allegorisch auf das christliche Heilsgeschehen hin gedeutet. Für meine hier gezeigte Arbeit lasse ich mich ebenfalls von mittelalterlichen Motiven inspirieren, arbeite dabei aber mit zeitgenössischen Materialien.

«ars gratia artis»
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
fotografiert von Willy Jost
«ars gratia artis» - Ansicht
fotografiert von Willy Jost
Detail «ars gratia artis» - Boden
Detail «ars gratia artis» - Boden
Detail «ars gratia artis» - Boden
Detail «ars gratia artis» - Boden
Detail von «ars gratia artis» - Wand
Detail von «ars gratia artis» - Wand
«ars gratia artis» - Aufbau
Kunst am Schlossberg  - Vernissage
Kunst am Schlossberg  - Vernissage
Kunst am Schlossberg  - Vernissage
Kunst am Schlossberg  - Vernissage
Kunst am Schlossberg
Kunst am Schlossberg
Kunst am Schlossberg
Melchnau Oberdorf
Impressionen von Melchnau
Impressionen von Melchnau
Impressionen von Melchnau
Schlossberg
Schlossberg
Burg Langenstein
Burg Langenstein
Burg Grünenberg
Melchnau und Umgebung_BO-65
Melchnau und Umgebung_BO-62
Melchnau und Umgebung_BO-67
Melchnau und Umgebung_BO-75
Burg Grünenberg
Burg Grünenberg
Melchnau und Umgebung
Bäume in Melchnau
Bäume in Melchnau
Bäume in Melchnau
Schlossberg
Bäume in Melchnau
Melchnau und Umgebung
Gasthof Löwen
Melchnau und Umgebung
Melchnau und Umgebung
Makro
Impressionen von Melchnau
Kirche Melchnau

Nachfolgend sehen Sie die von mir ausgesuchten Bilder aus dem «Physiologus» an welchen ich mich für meine Betonabgüsse orientiert habe. Auch die Mönche von St. Urban hatten ihre Bildideen vermutlich aus diesem Buch, welches als Quelle für viele Tiergeschichten und christliche Allgeorien diente. Wenn sie die Bilder im Einzelnen ansehen finden Sie noch weiterführende Informationen zu den einzelnen Darstellungen sowie die Quellenangaben.

Adler
Adler

Wenn der Adler alt wird, so werden seine Flügel schwer und seine Augen verdunkeln sich. Dann sucht er eine klare Quelle und fliegt von hier empor zur Sonne, wo er die Flügel und die Augen ausbrennt. Darauf lässt er sich herab in die Quelle, taucht dreimal darin unter und wird so verjüngt. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 9 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 57v

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Affe
Affe

The ape always gives birth to twins, one of which she loves and the other she hates. When she carries her young, she holds the one she loves in her arms, but the one she hates must cling to her back. When the ape is pursued by a hunter, she tires from running while carrying her two children; when she is in danger of being caught, she drops the child she loves in order to escape, but the one she hates continues to cling to her back and is saved. Bild: Bodleian Library, MS. Bodle. 764, Folio 16v

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Ameise
Ameise

Ants are said to have these characteristics: they walk in order like soldiers; they carry grains in their mouths, and an ant with no grain will not try to take the grain from one which has it; they break each grain in half to keep it from germinating when it rains, because if it does the ants will starve in the winter. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 31v

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Bär
Bär

Bear cubs are born as formless lumps of flesh; here the mother is licking the cub into shape. Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 22v

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Biber
Biber

Wenn der Biber gejagt wird und nicht mehr entrinnen kann, so beisst er, da er weiss, dass man ihn seiner testiculi wegen verfolgt, die zu Arzneimitteln verwendet werden, diese ab und wirft sie dem Jäger hin, der ihn dann gehen lässt. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 24 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 14r

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Caladrius
Caladrius

Dieser Vogel zeigt an, ob die krankheit eines Kranken, an dessem Bett man ihn bringt, tödlich sei oder nicht. Im 1. Fall wendet der Vogel sich ab; soll der Kranke aber am Leben bleiben und genesen, so sieht der Vogel ihn an und zieht die Krankheit in sich. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 7 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 63v

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Dachs
Dachs

Badgers work together to dig their holes in the mountains. One will lie down at the entrance to the hole, holding a stick in its mouth, while the others pile earth on its belly. Two badgers take hold of the stick with their mouths and drag the loaded badger away. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 50v

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Einhorn
Einhorn

Das Einhorn kann von Jägern nicht bezwungen werden und lässt sich nur durch eine reine Jungfrau fangen. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 22 Bild: Oxford, Bodleian Library 764, ca. 1225-1250, f. 22r

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Elefant
Elefant

Der Elephant ist von Natur aus kalt und muss zuerst von der Mandragora essen, wenn er Junge zeugen soll. Er geht also, wenn dies geschehen soll, mit seinem Weibchen in die Nähe des Paradieses wo diese Pflanze wächst, von der dann zuerst das Weibchen isst und nachher auch das Männchen dazu veranlasst. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 34 Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 54r

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Eule
Eule

The owl haunts ruins and flies only at night; preferring to live in darkness it hides from the light. It is a dirty, slothful bird that pollutes its own nest with its dung. It is often found near tombs and lives in caves. Some say it flies backwards. When other birds see it hiding during the day, they noisily attack it to betray its hiding place. Owls cry out when they sense that someone is about to die. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 73v

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Frosch
Frosch

Vom Land- und Wasserfrosch: Der Landfrosch kann die grösste Hitze ertragen, wenn ihn aber der Regen trifft, so stirbt er. Der Wasserfrosch kann, wenn er herauskommt, den Strahl der Sonne nicht ertragen, sondern taucht gleich wieder unter. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 26-27 Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 134v

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Fuchs
Fuchs

Der Fuchs stellt sich, wenn er Hunger hat, tot, damit sich die Vögel auf ihn setzen, um ihn zu fressen und er sie so fangen könne. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 18 Bild: Bodleian Library, MS. Ashmole 1511, Folio 23r

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Greif
Greif

In einem Abschnitt vom Greif werden zwei gemeinsam fliegende Greife auf den Erzengel Michael und Maria ausgelegt, die der Gottheit zur Seite standen und Gottes Zorn besänftigten, dass er nicht zu Allen sagte: "Ich kenne euch nicht." Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 39 Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 87r

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Hirsch
Hirsch

Der Hirsch ist ein Feind des Drachen (der Schlange). Wenn dieser vor ihm flieht und sich in einem Erdspalt versteckt, so nimmt der Hirsch Wasser aus einer Quelle auf und speit es hinein, wodurch der Drachen herausgetrieben wird und der ihn töten kann. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 27 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 20r

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Hyäne
Hyäne

Die Hyäne wechselt ihr Geschlecht, ist bald männlich, bald weiblich. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 24 Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 59v

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Hydra
Hydra

Die Hydra ist der Feind des Krokodils. Wenn er dasselbe mit offenem Mund schlafen sieht, so wälzt er sich im Schlamm, um so leichter von ihm verschlungen zu werden, schlüpft sie ihm dann in den Mund, lässt sie sich von ihm fressen und zerreisst ihm dann die Eingeweide. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 25 Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 15v

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Ibis
Ibis

Der Ibis ist ein unreiner Vogel, weil er nicht in die Tiefe des Meeres tauchen kann, um reine Fische zu holen, sondern am Ufer von Unreinem sich ernährt. Herodot II erzählte, bei den Ägyptern sei er ein heiliger Vogel, weil er Schlangen vertilge. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 33 Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 64r

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Löwe
Löwe

Der Löwe hat drei Eigenschaften: - Er verwischt seine Spuren mit dem Schweif, damit ihn die Jäger nicht aufspüren können - Wenn der Löwe schläft, so wachen doch seine Augen, d. h sie sind offen - Die Löwin gebiert ihr Junges tot, am dritten Tag aber kommt der Vater, bläst ihm ins Gesicht und erweckt ihn dadurch zum Leben. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 3 Bild: Museum Meermanno, MMW, 10 B 25, Folio 1r

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Panther
Panther

Der Panther schläft drei Tage, wenn er sich gesättigt hat. Dann erwacht er und erhebt seine Stimme, wobei zugleich ein überaus köstlicher Wohlgeruch seinem Mund entströmt. Und alle Tiere von nah und fern folgen seiner Stimme und dem Wohlgeruch und sammeln sich um ihn. Nur der Drache, der sein Feind ist, fürchtet sich und verbirgt sich. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 19 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 7v

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Pelikan
Pelikan

Der Pelikan zeichnet sich durch die grosse Liebe zu seinen Jungen aus. Wenn diese aber heranwachsen, so schlagen sich ihre Eltern ins Gesicht und diese schlagen sie wieder und töten sie dadurch. Dann aber erbarmen sie sich und am dritten Tag kommt die Mutter öffnet ihre Seite und und lässt ihr Blut auf die Jungen träufeln, wodurch sie wieder lebendig werden. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 8 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 72v

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Phönix
Phönix

Der Phönix lebt in Indien. Immer nach 500 Jahren geht er auf den Libanon, füllt dort seine Flügel mit wohlriechenden Kräutern und begibt sich dann damit nach Heliopolis, wo er sich im Sonnentempel auf dem Altar verbrennt. Aus der Asche entsteht am nächsten Tag ein Wurm, der sich am 2. Tag zu einem jungen Vogel entwickelt, bis am 3. Tag der Phönix selbst wiederaufersteht. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 10 Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 70v

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Rebhuhn
Rebhuhn

Das Rebhuhn stiehlt anderen die Eier und brütet sie aus, wenn aber die Jungen grösser sind und die Stimme ihrer echten Mütter hören, so folgen sie dieser und verlassen die Falsche. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 20 Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 53r

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Salamander
Salamander

Wenn der Salamander in ein Feuer kommt, so löscht er es aus. Plinius führt dies auf die grosse, natürliche Kälte zurück, die das Tier an sich habe. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 27 Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 84v

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Schlange
Schlange

Wenn die alte Schlange sich verjüngen will, so fastet sie 40 Tage, bis ihre haut schlaff wird, diese streift sie dann ab, indem sie sich durch eine Felsspalte hindurchzwängt & verjüngt sich so Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 15 Bild: Morgan Library, MS M.81, Folio 87v

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Schwalbe
Schwalbe

Die Schwalbe erscheint, wenn der Winter vorüber ist, sie singt am Morgen und weckt die Schläfer zur Arbeit. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 28 Bild: British Library, Harley MS 4751, Folio 52v

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Seepferd
Seepferd

Das Seepferd bewohnt das Meer und ist der Herrscher über alle Fische. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 15 Bild: London, British Library, Harley MS 4751, ca. 1230-1240, f. 68r

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Sirene
Sirene

The siren is a deadly creature, half human, half bird or fish. Early sources say the siren is human (always female) from the head to the navel, and bird from the waist down. Later sources say that the siren is fish from the waist down, like a mermaid. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Bodleian Library, MS. Ashmole 1511, Folio 65v

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Specht
Specht

Wenn der Specht sein Nest in einen Baum machen will, so klopft er zuerst mit seinem Schnabel daran, um an dem Ton zu hören, ob der Baum hohl und also für seinen Zweck geeignet ist, oder ob er gesund ist, in welchem Falle er ihn verlässt. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 39 Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 98v

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Storch
Storch

Storks are harbringers of spring. Parents care well for their young, and the young care for their parents when they grow old. They watch their nests so zealously that they lose their feathers from constantaly brooding. They are companions of society, but enemies of snakes. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 80r

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Tiger
Tiger

Die Tigerin verfolgt und jagt die Jäger die ihre Jungen geraubt haben. Diese täuschen sie, indem sie ihr einen Spiegel oder eine Glaskugel in den Weg legen, worin sie ihr eigenes Bild sieht und dann von der weiteren Verfolgung absieht. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 40 Bild: British Library, Harley MS 4751, Folio 3v

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Viper
Viper

The female viper conceives by taking the male's head in her mouth. She then bites off his head and he dies. When the young are ready to be born, they bite through their mother's side, and she dies. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 14 und Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Aberdeen, Aberdeen University Library MS 24, ca. 1200, f. 66v

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Wal
Wal

Der Walfisch hat 2 Eigenschaften: - Wenn er Hunger hat, so öffnet er sein Maul und lässt ihm einen Wohlgeruch entsrömen, mit dem er die kl. Fische anlockt um sie zu verschlingen - Wenn er mit seinem Rücken an die Oberfläche des Meeres kommt und ruhig bleibt, so halten ihn die vorbeifahrenden Seefahrer für eine Insel Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 40 Bild: Bodleian Library, MS. Ashmole 1511, Folio 86v

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Wiedehopf
Wiedehopf

Der Wiedehopf kann als Muster der kindlichen Liebe gelten. Wenn nämlich die Jungen sehen, dass ihre Eltern vor Alter nicht mehr fliegen noch sehen können, so rupfen sie ihnen die alten Federn aus, lecken ihnen die Augen, nehmen sie unter ihre Flügel und pflegen sie, bis ihnen die Federn wieder wachsen und sie sich verjüngen. Quelle: Geschichte des Physiologus von Dr. Friedrich Lauchert, S. 13 Bild: Museum Meermanno, MMW, 10 B 25, Folio 32r

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Wiesel
Wiesel

The weasel conceives at the mouth and gives birth through the ear. If the birth takes place through the right ear, the offspring will be male; if it is through the left ear, a female will be born. There are two types of weasel; one lives in the woods and the other in houses. Weasels chase mice and snakes. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Bodleian Library, MS. Bodley 764, Folio 51v

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Wolf
Wolf

If a wolf sees a man before the man sees the wolf, the man will lose his voice. If the man sees the wolf first, the wolf can no longer be fierce. If a man loses his voice because the wolf saw him first, he should take off all his clothes and bang two rocks together, which will keep the wolf from attacking. Quelle: Medieval Bestiary (online) Bild: Koninklijke Bibliotheek, KB, KA 16, Folio 62r

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